So, es ist geschafft. Endlich!
Fast auf den Tag genau 24 Monate sind seit unserer Idee der Gründung eines Cannabis-Clubs ins Land gegangen. Bürokratie, Beharrlichkeit und Baustellen. Aber nun war es wirklich soweit: Wir konnten endlich anbauen. Auf dem liebevoll vorbereiteten Living-Soil, auf dem schon eine dichte grüne Decke aus Bodendeckern gewachsen ist, haben wir die ersten Pflanzen unseres Vereins angepflanzt.
Wir sind der festen Überzeugung, dass Living Soil die sinnvollste Variante für einen langfristigen Anbau ist. Wir entsorgen unsere Erde nicht nach jeder Blüte, sondern behalten sie über Jahre hinweg. Sehr nachhaltig und auch gesünder, da sowohl Erde als auch Inhaltsstoffe Öko-zertifiziert sind. Wir haben auf geprüfte Inhaltsstoffe gesetzt, welche in Symbiose aus Mikroben und Pflanzen immer genau im benötigten Umfang zur Verfügung stehen. Wir übernehmen keine aktive Über- oder Unterdüngung; Mikroben, Boden und Pflanze regulieren sich selbst. Ganz einfach.
Auch sortentechnisch wird es bei uns sehr spannend. Klassiker wie Amnesia Cocktail sind dabei, aber auch neue Strains wie Blue Zushi und Colorado Nightshifter: Sehr schön anzusehen. Dante’s Inferno und Apple Fritter haben ebenso das Potential Klassiker zu werden. Alles keine High Performer was den THC-Gehalt angeht, wir bewegen uns im moderaten Rahmen, mit wunderschönen Terpenprofilen. Es ist für jeden etwas dabei.
Aber nun ging es an das Einpflanzen: Wir hatten die Räumlichkeiten gereinigt, die Anbauflächen mit unserer eigenen Steuerung klimatisch stabilisiert und alles vorbereitet. Die Stecklinge fühlen sich pudelwohl und begannen bereits nach einer Stunde mit dem Aufrichten ihrer Blätter. Alles war gut. Warum auch nicht? Immerhin hatten wir mehr als genug Zeit, uns auf diesen Moment vorzubereiten. Wir hatten renoviert, gebaut, programmiert und in Qualität investiert.
Und außerdem haben wir beim Pflanzen Reggae gehört. Unser Biologe meinte, das helfe bestimmt!
AB/FB/MB
