Rostock
Wir waren mit dem Umbau beinahe fertig und hatten trotzdem noch keine Genehmigung erhalten. Zwischenzeitlich kam es uns so vor, als wäre die Bearbeitung der Anträge unsere eigentliche Aufgabe. Manchmal vergeht die Zeit unglaublich langsam. „Und; habt ihr schon die Genehmigung?“ Wahrscheinlich kennt ihr die Situation. Man hat ein Projekt und kommt nicht zum Ende,

Wir hatten den Verein eingetragen bekommen sowie eine Immobilie und Mitstreiter gefunden. Die Lizenz wirkte auf uns wie die letzte Hürde auf dem Weg zum erfolgreichen Cannabisanbau. Wir hatten es fast geschafft. Mit geschlossenen Augen konnten wir unsere Felder beinahe schon riechen. Jetzt geht es los! Nun. Wer die bisherigen Blog-Einträge gelesen hat sollte bereits

Stell dir vor es ist das Jahr 2019 und jemand erzählt dir, dass er mit staatlicher Genehmigung Cannabis anbaut und in seinem Cannabisverein abgibt. Ja, ist klar. Umdrehen, weg vom Tresen und zurück auf den Floor. Als ob im Land der Regulierung so etwas möglich wäre. Manchmal ändert sich dann doch irgendwas im deutschen Rechtsstaat.

Wahrscheinlich haben wir alle eine Liste mit Dingen, die wir noch erleben möchten: Fallschirmspringen, eine eigene, tropische Insel bewohnen, einen Segeltörn um die Welt, eine Kneipe eröffnen, einen Baum pflanzen oder mit staatlicher Genehmigung Cannabis anpflanzen. Wie sieht es bei Dir aus? Dinge, die – zumindest bei mir – auf keinen Fall dazu gehörten, waren

Auch dieser Schritt klingt – wie alles bei einem CSC – erst mal viel einfacher als es wirklich war. Mittlerweile kennen wir Rostock und seine Umgebung sehr viel besser, obwohl die meisten von uns hier geboren sind oder sehr lange hier wohnen. Und es ist sehr idyllisch, aber auch manchmal ziemlich seltsam auf den Dörfern

Die Vereinsanmeldung klang ursprünglich nach dem einfachsten Schritt auf dem Weg zu unserem Cannabisclub. Schließlich ist Deutschland mit über 600.000 Vereinen und 50 Millionen Vereinsmitgliedern der Nabel des Vereinswesens. Fast Jeder ist oder war irgendwo Vereinsmitglied und viele haben auch schon irgendwann mal einen Verein gegründet. Der allgemeine Tenor war, dass das in zwei Wochen

Wie das mit Ideen beim Bier meistens ist, kommt danach die Realität. Und die ist fast immer anders und komplizierter. Das lang erwartete KCanG wurde beschlossen, natürlich mit der deutschen Gründlichkeit. Sich einfach als Gruppe zusammenzuschließen und unkompliziert irgendwo zusammen anbauen war vom Tisch. Berlin wälzte die Entscheidung über die amtlichen Zuständigkeiten auf die Länder

„In vino veritas”, oder eingedeutscht „Die besten Ideen entstehen beim Bier”: So fing es auch bei uns Anfang 2024 an; gemütlich in einer Kneipe in der KTV. Die ersten Informationen über das noch nicht verabschiedete Konsumcannabisgesetz geisterten durch die Medien, ein Gesetz auf das wir und viele unserer Freunde und Bekannten schon seit Jahrzehnten gewartet
